Tag 111 (4) Albergaria-a-Nova – Águeda

Unsere Befürchtungen haben sich leider komplett erfüllt. Es war eine schreckliche Nacht. Die Albergue liegt direkt an der N2. Die ganze Nacht donnert der Schwerverkehr in 20 m Entfernung am Haus vorbei. Das Schlimmste aber waren die Zimmer. Das erste haben wir gleich wieder verlassen, weil die Möbel derart penetrant rochen, dass man es kaum aushalten konnte. Im zweiten, in dem wir die Nacht „ausharrten“ waren die Matratzen absolut durchgelegen, so dass man jede Feder einzeln spürte. Und sauber war keines von beiden. So waren wir eine der Ersten beim Frühstück. Das war jetzt ganz ok. Gegen acht brechen wir auf.

Das mit den sauberen Schuhen war gestern. Heute ist das ganz anders. Die ersten Kilometer geht es durch einen Eukalyptuswald. Nach dem ausgiebigen Regen der letzten Tage sind die Wege ziemlich morastig. Zum Glück ist das Unterholz nicht zu dicht. So kann man die größten Pfützen umgehen. Schöner ist es trotzdem hier, als permanent durch Ortschaften zu laufen. Die bleiben uns heute auch nicht ganz erspart, das Verhältnis ist schon ausgeglichen. Ach ja, das Wetter ist heute super, 20 Grad und Sonnenschein.

Die letzten vier Kilometer vor Águeda führen uns durch ein Gewerbegebiet (für Christel: Kitur lag leider nicht auf unserem Weg). Nicht gerade der ideale Wanderweg, aber immer noch besser als an der Haupstraße entlang zu gehen. Jetzt noch ein heftiger Abstieg auf einer Asphaltstraße und schon sind wir am heutigen Ziel gegen drei Uhr angelangt. Schönes Zimmer, eigene Dusche, Sonnenschein. So sollte bei jeder Ankunft sein.

Streck ca. 24 km

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